Black Friday schlägt Singles Day und Cyber Monday

01.12.2020

Mit dem Singles Day, dem Black Friday und dem Cyber Monday folgt im Vorweihnachtsgeschäft eine Rabattschlacht der nächsten. Der Black Friday ist dabei noch immer ein Dauerbrenner, wie die Anfragezahlen der Creditreform Boniversum belegen. Am Black Friday erreichten die Wirtschaftsauskunftei rund 354 Prozent mehr Anfragen, also Kaufabsichten, als an einem gewöhnlichen Freitag. Gefolgt vom Singles Day mit einem Plus von 174 Prozent und dem Cyber Monday mit 124 Prozent mehr Anfragen im Vergleich zu einem durchschnittlichen Mittwoch bzw. Montag 2020.

Die Aktionstage im E-Commerce in der Vorweihnachtszeit werden immer beliebter. In diesem Jahr hat sich in der gesamten Cyberweek (Montag, 23.11. – Montag 30.11.) das Anfragevolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Auffällig dabei: Zum ersten Mal ist in diesem Jahr der Singles Day (11.11.), das Shopping-Event aus China, mit 129 Prozent mehr Anfragen beliebter als der Cyber Monday (30.11.), der „nur“ eine Steigerung von 83 Prozent verzeichnete. Das zeigt aber auch, beide Shopping-Aktionen locken Schnäppchenjäger an!

Auch Online-Apotheken setzen auf Aktionstage

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich in diesem Jahr bei den Schnäppchenjägern Mode, Textilien & Schmuck mit 31 Prozent mehr Kaufabsichten als in 2019. Drogerieartikel und Parfum waren schon im letzten Jahr zu den Aktionstagen besonders gefragt und verzeichneten eine Anfragesteigerung von lediglich 7 Prozent. Betrachtet man aber diese Produktgruppen zum Jahresdurchschnitt 2020, ist ein Anstieg um 246 Prozent zu sehen. Und auch Online-Apotheken nutzen Black Friday, Singles Day & Co. für Rabattaktionen. Im Vergleich zu den Aktionstagen in 2019 erreichten Boniversum rund 50 Prozent mehr Anfragen.

Bremen, Hamburg und NRW sind „Top-Shopper“

Ein Blick auf die Bundesländer in Relation zum Bundesdurchschnitt zeigt: die Bremer sind Spitzenreiter im Online-Shopping. Von hier erreichten Boniversum über alle Aktionstage die meisten Anfragen in Relation zur Einwohnerzahl. Dicht gefolgt von Hamburg und NRW. Schlusslichter waren Bayern, Thüringen und Sachsen, die im Vergleich zum Bundesdurchschnitt seltener den Warenkorb gefüllt haben. Im letzten Jahr sah die Verteilung der Bundesländer ähnlich aus und macht deutlich, wer schon im letzten Jahr den Prozentregen genutzt hat, tut es auch in diesem Jahr.

Junge Leute nutzen den Black Friday

Die Betrachtung der Altersklassen verrät: Junge Verbraucher nutzen für ihre Online-Einkäufe eher den Black Friday. Bei den mittleren Altersklassen zwischen 30 und 45 Jahren, die generell starke Online-Shopper sind, ist der Singles Day als Tag der Rabatte angekommen.

Im letzten Jahr saßen die Verbraucher am Black Friday bereits um Mitternacht in den Startlöchern. In diesem Jahr kamen die Verbraucher erst zwischen 6 Uhr und 9 Uhr in Shoppinglaune. Aber genau wie im letzten Jahr kam der Kaufrausch arbeitgeberfreundlich zwischen 20 Uhr und Mitternacht.

„Der E-Commerce hat in 2020, bedingt durch die Corona-Pandemie, einen Schub erfahren. Auch Verbraucher, die dem Vertriebskanal bisher skeptisch gegenüberstanden, nutzen verstärkt das Internet, um einzukaufen. Das zeigt sich auch zu den Shopping-Events in der Vorweihnachtszeit. Die Rabatte zum Singles Day, Black Friday und der Cyber Week sind den Verbrauchern präsenter und werden genutzt, um Schnäppchen zu machen“, so Stephan Vila, Geschäftsführer von Boniversum.

Über Boniversum

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren.

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