61 Prozent der Verbraucher in Deutschland bestellen Arzneimittel online

09.03.2017

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Das Vertrauen der deutschen Verbraucher in Online-Apotheken ist groß. Rund 61 Prozent haben in den letzten sechs Monaten Arzneimittel im Internet bestellt. Jeder fünfte Online-Käufer bestellt auch rezeptpflichtige Medikamente bei zugelassenen Online-Apotheken. Dies ergab die aktuelle bevölkerungsrepräsentative Verbraucherbefragung der Creditreform Boniversum GmbH zur Nutzung von Online-Apotheken und zum Kauf von frei verkäuflichen und rezeptpflichtigen Arzneimitteln.

Rund 35 Millionen Verbraucher in Deutschland haben in den letzten Monaten Arzneimittel per Klick im Internet bestellt und damit offenbar sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Kundenzufriedenheit ist sehr hoch. 99 Prozent der Käufer frei verkäuflicher Arzneimittel und 97 Prozent der 9,4 Millionen Verbraucher, die auch rezeptpflichtige Arzneimittel online erworben haben, beurteilen ihr Kauferlebnis positiv.

Frauen (62 Prozent) sind unter den Online-Apotheken-Kunden nur leicht stärker vertreten als Männer (59 Prozent). Hingegen nutzen eher junge Verbraucher (30 bis 39 Jahre: 70 Prozent), Verbraucher mit höherem Einkommen („Gutverdiener“ mit mehr als 2.500 Euro Haushaltsnettoeinkommen: 69 Prozent) und Verbraucher aus Haushalten, in denen Kinder leben (66 Prozent), die Möglichkeit überdurchschnittlich, Arzneimittel im Internet einkaufen zu können. Zudem gilt: Frauen kaufen überdurchschnittlich stark frei verkäufliche Arzneimittel in Online-Apotheken, Männer geben stärker als Frauen an, rezeptpflichtige Arzneimitteln in Online-Apotheken einzukaufen.

Neben der Nutzung des Produktangebots von Online-Apotheken wurden die Umfrage-Teilnehmer auch zu Ihrer Haltung bezüglich eines möglichen Verbots des Verkaufs rezeptpflichtiger Arzneimittel durch zugelassene Apotheken im Online-Handel befragt. Hier zeigt sich kein eindeutiges Ergebnis, jedoch überwiegt die Gruppe derjenigen Umfrageteilnehmer, die einem möglichen Verbot eher negativ gegenüberstehen. 52 Prozent der Befragten möchten weiterhin die Möglichkeit haben, auch rezeptpflichtige Arzneimittel bei zugelassenen Online-Apotheken erwerben zu können. Sie bewerten ein Verbot als „schlecht“, „eher schlecht“ oder sogar „sehr schlecht“. Besonders Männer (54 Prozent), eher ältere Personengruppen (über 40 Jahre: 56 Prozent), Rentner (62 Prozent) und Verbraucher mit gehobenem Bildungsniveau (56 Prozent) sprechen sich überdurchschnittlich häufig gegen ein mögliches Verbot aus. 48 Prozent der Verbraucher dagegen betrachten ein Verbot eher positiv.

„Der Einkauf in Online-Apotheken ist für die meisten Verbraucher in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Unsere aktuelle Analyse zeigt, dass Anfang 2017 fast 35 Millionen Verbraucher noch vor kurzem in einer zugelassenen Online-Apotheke eingekauft haben. Nach Angaben des Bundesverbandes Deutscher Versandapotheken waren es 2016 noch 31 Millionen Kunden“, so Marc Leske, Leiter des E-Commerce-Teams bei Boniversum. „Und eine Mehrheit der Verbraucher möchte auch in Zukunft rezeptpflichtige Arzneimittel in zugelassenen Apotheken im Online-Handel einkaufen können. Hierbei zeigt sich: Wer bereits rezeptpflichtige Arzneimittel online eingekauft hat, ist stärker gegen ein Verbot als derjenige, der noch keine Erfahrungen mit dem Online-Kauf rezeptpflichtiger Arzneimittel hat.“

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Für die repräsentative Erhebung der Creditreform Boniversum GmbH wurden über 1.000 Verbraucher im Alter zwischen 18 und 69 Jahren zu dem Themenfeld der Nutzung von Online-Apotheken zum Kauf von frei verkäuflichen und rezeptpflichtigen Arzneimitteln befragt. Die Verbraucher bewerteten zudem die Zufriedenheit mit dem Einkauf sowie ein mögliches Verbot der Bestellung rezeptpflichtiger Arzneimittel durch zugelassene Apotheken im Online-Handel.

Zum Kurzbericht „Nutzung von Online-Apotheken“

Über Boniversum

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der größten Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien wie den SchuldnerAtlas, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe.

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