Glossar2019-06-11T14:15:21+02:00

Glossar

Im umfangreichen Boniversum Glossar finden Sie Erklärungen zu vielen wichtigen Begriffen rund um das Thema Auskunftei. Wählen Sie entweder den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes oder geben Sie einen konkreten Suchbegriff ein. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf diesem Weg weiterhelfen können!

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Es gibt 4 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben L beginnen.
Lastschrift
Die Lastschrift ist ein Instrument des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Bei der Ausführung einer Lastschrift erteilt der Zahlungsempfänger (zum Beispiel Verkäufer) seiner Bank (erste Inkassostelle) den Auftrag, vom Konto des Zahlungspflichtigen (zum Beispiel Käufer) bei dessen Bank einen bestimmten Geldbetrag abzubuchen und seinem eigenen Konto gutzuschreiben.

Lohnpfändung
Der Arbeitgeber ist aufgrund eines Pfändungs- und Vollstreckungsbeschlusses im Wege der Zwangsvollstreckung dazu verpflichtet, den pfändbaren Lohnanteil nicht mehr dem Arbeitnehmer auszuzahlen, sondern direkt dem Gläubiger zuzustellen. In diesem Fall ist der Arbeitgeber ein sogenannter Drittschuldner.

Löschfristen
Es gibt je nach Herkunft der Daten verschiedene Löschfristen: Eine Löschung nach dem Ablauf von 3 Jahren erfolgt bei Gerichtsdaten (Haftanordnungen, Eidesstattliche Versicherung, Nichtabgabe der Vermögensauskunft, Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen oder nach einem Monat nicht nachgewiesen). Eine vorzeitige Löschung dieser Daten kann bei Boniversum beantragt werden, wenn zunächst die vorzeitige Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis beantragt wurde und die amtsgerichtliche Löschurkunde vorgelegt wird. Abgeschlossene (gerichtliche und/oder kaufmännische) Inkassodaten sowie Kontodaten und Bonitätsanfragen von Unternehmen werden am Ende des 3. Kalenderjahres, beginnend mit dem Kalenderjahr, das der Speicherung des Aktenabschlusses folgt, gelöscht (Beispiel: Das Inkassoverfahren wird abgeschlossen am 02.04.2014 und wird gelöscht am 31.12.2017). Nach 5 Jahren werden Daten aus Insolvenzverfahren gelöscht, die vor dem 01.07.2014 eröffnet wurden und mangels Masse abgelehnt wurden. Ist das Insolvenzverfahren nach dem 01.07.2014 eröffnet und mangels Masse abgelehnt worden, gilt eine dreijährige Löschfrist. Insolvenzverfahren, die mit der Erteilung der Restschuldbefreiung enden, bleiben bis zum Ablauf des dritten Kalenderjahres gespeichert. Nach maximal 30 Jahren werden gerichtlich titulierte und noch offen stehende Forderungen gelöscht. In Einzelfällen kann eine längere Speicherung erforderlich sein.

Löschurkunde
Gerichtsdaten können bei einer Auskunftei gelöscht werden (weil zum Beispiel die Schuld beglichen wurde), wenn zunächst die vorzeitige Datenlöschung aus dem Schuldnerverzeichnis beantragt wird. Der Nachweis über die Löschung findet mit der amtsgerichtlichen Löschurkunde statt.
FAQ

Antworten auf häufige Fragen

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Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen
rund um die Themen Bonität, Selbstauskunft, Scoring und Datenschutz.

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