Bonipedia.

Bei unserer täglichen Arbeit als Auskunftei stellen wir fest, dass es viele Missverständnisse und Unklarheiten zum Thema Selbstauskunft gibt. Die eigene Bonität spielt allerdings so häufig – oft unbemerkt – eine Rolle, dass Aufklärung notwendig ist.

Hier finden Sie deshalb Hilfreiches, Wissenswertes und Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Themen Bonität, Selbstauskunft, Scoring und Datenschutz.

Sie finden die Antwort auf Ihre Frage nicht? Dann fragen Sie uns und wir ergänzen unsere Aufstellung!

Ihre kostenlose Selbstauskunft

Fordern Sie Ihre Selbstauskunft von Boniversum unkompliziert und kostenfrei online an. In der Selbstauskunft, die Sie dann per Post erhalten, sind alle Informationen aufgeführt, die wir über Sie gespeichert haben.

Jetzt kostenlose Selbstauskunft anfordern

Glossar

Bonität, Scoring, EU-DSGVO – rund um das Thema Selbstauskunft gibt es viele Begriffe, die im ersten Moment unverständlich und für Außenstehende nur schwer zu fassen sind. In unserem Glossar haben wir deshalb für Sie Erklärungen zu vielen wichtigen Begriffen zusammengestellt.

Zum Glossar

Antworten auf
häufige Fragen

Selbstauskunft

In einer Selbstauskunft sind alle Informationen über eine Privatperson aufgeführt, die eine Auskunftei über diese Person gespeichert hat. Die Auskunft enthält Identifikationsdaten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum und frühere Anschriften, Daten aus amtlich-öffentlichen Quellen (z. B. Gerichtsdaten) sowie Hinweise zum Zahlungsverhalten. Außerdem ist in der Auskunft ein sogenannter Scorewert aufgeführt, der Auskunft über das zukünftige Zahlungsverhalten gibt.
Die kostenlose Selbstauskunft kann ganz einfach online bestellt werden. Sie kann darüber hinaus auf folgenden Wegen angefordert werden:

  • Persönliche Abholung in unseren Geschäftsräumen in Neuss: Ohne Termin zu unseren Servicezeiten (Mo bis Fr von 8.00 bis 16.00 Uhr, außer an gesetzlichen Feiertagen in NRW). Benötigt werden der Personalausweis oder der Reisepass mit der aktuellen Meldebescheinigung.
  • Per E-Mail: selbstauskunft(at)boniversum.de
  • Per Fax: 02131 36845-570
  • Per Post an: Creditreform Boniversum GmbH, Consumer Service, Hellersbergstr. 11, 41460 Neuss
Nein, bei Boniversum erhalten Sie die Selbstauskunft kostenlos. Es gibt jedoch Anbieter im Internet, die als Geschäftsmodell, die eigentlich kostenlose Selbstauskunft für Sie anfordern und Ihnen diese Dienstleistung in Rechnung stellen. Diese Kosten können Sie vermeiden, wenn Sie unser Online-Formular verwenden
Nein, es gibt mehrere Konsumentenauskunfteien in Deutschland. Sie alle sind private Wirtschaftsunternehmen, die eigenständig und unabhängig arbeiten. Keine Auskunftei hat eine staatliche Monopolstellung oder einen behördlichen Status – auch nicht die Schufa. Ob, mit welchen und mit wie vielen Auskunfteien ein Unternehmen zusammenarbeitet, entscheidet dieses selbst. Alle Auskunfteien arbeiten unter den gesetzlichen Auflagen der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des Datenschutzgesetzes der jeweiligen Länder und unterliegen der Kontrolle der Datenschutzaufsichtsbehörden.
Nein, es entstehen dadurch keine Nachteile. Im Gegenteil, wir empfehlen sogar, sich regelmäßig eine Selbstauskunft einzuholen. Denn wer kann die eigenen Daten besser überprüfen als man selbst?
Aus Datenschutzgründen ist die Weitergabe personenbezogener Daten am Telefon oder per E-Mail nicht gestattet, da die anfragende Person auf diesem Weg nicht eindeutig identifiziert werden kann.
Die Selbstauskunft erteilen wir grundsätzlich nur direkt an die anfragende Person. Nur in folgenden Ausnahmen ist eine Erteilung an Dritte möglich:

  • Bei rechtsgültigen Vollmachten, in denen ein Familienmitglied oder eine andere Person oder eine Institution (Rechtsbeistand, Schuldnerberatung etc.) durch eigenhändige Unterschrift berechtigt ist, die Selbstauskunft entgegenzunehmen bzw. einzusehen.
  • Ein amtlich bestellter Betreuer kann im Auftrag nicht voll geschäftsfähiger Personen eine Selbstauskunft über die jeweilige Person einholen. Dazu muss der Betreuer sich zuvor schriftlich als berechtigt ausgewiesen haben.
Nein, nur die Unternehmen, die mit uns einen Vertrag zur Bonitätsprüfung abgeschlossen haben, erhalten von uns Informationen zur Bonität von Privatpersonen. Außerdem haben diese Unternehmen sich vertraglich zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen verpflichtet. Zusätzlich müssen sie uns das berechtigte Interesse an jeder Auskunft vorlegen.

Scoring

Scoring ist die Prognose eines zukünftigen Verhaltens. Darin enthalten sind bekannte Erfahrungen. Scoring ist vergleichbar mit der Bestimmung des Tarifs bei einer Kfz-Versicherung. Auch dabei findet eine Einstufung statt, die zum Beispiel darauf basiert, wie alt man ist, wie lange man unfallfrei gefahren ist und was für ein Auto man hat.
Nein, über diese sensiblen Informationen verfügt eine Auskunftei nicht. Daher sind diese Informationen nicht Bestandteil einer Bonitätsauskunft und fließen auch nicht in eine Scoreberechnung einer Auskunftei ein.
Der Wahrscheinlichkeitswert wird durch ein sogenanntes Scoring-Verfahren ermittelt. Dieser Wert stellt eine Prognose dar, mit welcher Wahrscheinlichkeit eine Zahlungsverpflichtung erfüllt bzw. ein Kredit pünktlich zurückgezahlt wird. Der Score unterstützt Unternehmen bei einer objektiven (Waren-)Kreditentscheidung. Dabei sollen im Interesse einer verantwortungsvollen Kreditvergabe sowohl die persönliche Situation des Verbrauchers, wie auch die wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen angemessen beachtet werden. Darum ist die Verwendung eines Wahrscheinlichkeitswertes sinnvoll:

  • Der Warenpreis bzw. die Kreditkonditionen werden günstiger, weil die internen Prüfungs- und Risikokosten des Unternehmens geringer sind.
  • Auch Bestellungen mit höherem Wert können in der Regel bequem mit Rechnung oder Lastschrift bezahlt und oft schneller ausgeliefert werden.
  • Es findet eine objektive Entscheidung statt.

Ein Wahrscheinlichkeitswert wird bei jeder Anfrage neu berechnet und wird nicht als Teil der Daten gespeichert. Damit gewährleisten wir, dass aktuelle Veränderungen automatisch berücksichtigt werden. Den Wahrscheinlichkeitswert übermitteln wir im Moment der Anfrage an das Unternehmen, bei dem der Endkunde bestellt. Jedes Unternehmen entscheidet dann nach seinen eigenen Kriterien, wie er die Information verwertet, z. B. welche Zahlungsarten bei einer Bestellung angeboten werden.

Ja, wir setzen derzeit zwei unterschiedliche Scoreverfahren ein, den Score I und den Score II.

Beide Scoreverfahren errechnen sich auf Basis von Personendaten (Alter und Geschlecht) und von Adressdaten. Der Scoreberechnung zugrunde liegen umfangreiche statistische Untersuchungen, die belegen, dass Personen aus unterschiedlichen Altersgruppen und mit unterschiedlichem Geschlecht über unterschiedliches Zahlungsverhalten verfügen. Ebenso können statistische Auswertungen des unmittelbaren Wohnumfeldes eines Betroffenen ergeben, dass z. B. in der Nachbarschaft überdurchschnittlich viele Personen wohnhaft sind, zu denen negative Zahlungsinformationen vorliegen. Aus diesen Auswertungen leiten wir dann für den jeweiligen Fall individuell das konkrete Risiko der Ausfallwahrscheinlichkeit ab. Eine ausreichende Validität dieser statistischen Untersuchungen und Rechenmethoden ist gegeben, so dass damit eine Scorewertbildung zulässigerweise erfolgen kann.

Der Score I setzt als Datenbasis auf die Datenarten Personendaten (Alter und Geschlecht) und auf Adressdaten. Die dem Rechenmodell des Score II zugrundeliegende Datenbasis ist im Laufe der Jahre größer und die Berechnung komplexer geworden, als dies noch der Fall war, als das Rechenmodell des Score I konfiguriert wurde. Der Score II verwendet daher ein anderes Rechenmodell, bei dem sowohl die Datenarten aus Score I als auch Variablen aus dem Kauf- und Zahlungsverhalten der Privatperson berücksichtigt werden. So erklärt es sich, dass Score I und Score II zu unterschiedlichen Ausprägungen und Ergebnissen kommen können.

Für beide Scorewerte gilt aber, dass sie ihre Berechnung aus den Daten zu Alter, Geschlecht und Adressdaten vornehmen und dass diese Datenarten in der genannten Reihenfolge in absteigender Gewichtung in die Scoreberechnung einfließen. Bei den Merkmalsgruppen „Daten zur Person“ (Alter und Geschlecht) und „Adressdaten“ gibt es jeweils folgende fünf Unterausprägungen:

  • deutlich überdurchschnittlich
  • überdurchschnittlich
  • durchschnittlich
  • unterdurchschnittlich
  • deutlich unterdurchschnittlich

Ihrer Selbstauskunft können Sie entnehmen, wie in Ihrem Fall die einzelnen Datenkategorien eingestuft wurden und welche Merkmalsgruppe letztendlich ausschlaggebend für die konkrete Bewertung in Ihrem Fall war.

Bei der Darstellung der Ausprägung des berechneten Scorewertes kommen unterschiedliche Punktesysteme zum Einsatz. Während beim Score I die Skala von 1079 für sehr gut bis 563 als schlechtest möglicher Wert reicht, ist dies beim Score II genau umgekehrt dargestellt. Hier gibt ein möglichst kleiner Wert die gute Bewertung an und die Bewertung fällt umso schlechter aus je höher der Zahlenwert ist. Die Skala reicht hier bei Score II von 1 für sehr gut bis 1000 als schlechtester Wert.

Bei einer konkreten Anfrage wird genau zum Zeitpunkt dieser Anfrage ein Wert berechnet. Dieser Wert berücksichtigt die Informationen, die in diesem Moment vorliegen. Eine Abfrage zu einem anderen Zeitpunkt kann einen anderen Wahrscheinlichkeitswert erzeugen. Der Wahrscheinlichkeitswert ist kein gespeicherter Wert, der überschrieben oder gelöscht werden kann.
Wenn keine konkreten negativen Zahlungsinformationen zu einer Person bekannt sind, befindet sich der Score-Wert in der Regel in einem Bereich, der nicht verbessert werden kann. Liegen konkrete negative Informationen vor, dann verbessert sich der Wahrscheinlichkeitswert in der Regel bei der Löschung dieser Informationen, d. h. bei Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Speicher- und Löschfristen.

Datenspeicherung

Folgende Informationen können von Auskunfteien innerhalb eines gesetzlich festgelegten Zeitraums gespeichert werden:

  • Daten, die die Auskunftei zu jeweiligen Person gespeichert hat
  • Daten, die von Dritten stammen und zum Zeitpunkt des Auskunftsabrufes zu der Auskunft hinzugenommen wurden
  • Vorhandene Scorewerte der letzten 12 Monate (ein Scorewert ist dann vorhanden, wenn ein Unternehmen in diesem Zeitraum einen Scorewert über eine Person angefragt hat)
  • Gerichtskundige Vorfälle, die im Zusammenhang mit unbezahlten Rechnungen stehen
Eine Datenspeicherung ohne besondere Einwilligung der angefragten Person (gem. Art. 6 Abs. 1 f EU-Datenschutz-Grundverordnung) ist möglich, wenn das berechtigte Interesse eines Unternehmens an der Kenntnis der Daten als schwerwiegender zu bewerten ist, als das schutzwürdige Interesse der angefragten Person zum Ausschluss der Datenübermittlung. Im Waren- und Dienstleistungsverkehr trifft dies regelmäßig bei Hinweisen auf nicht vertragsgemäßes Zahlungsverhalten zu.

In allen anderen Fällen werden Daten nur dann bei uns gespeichert, wenn Sie der Datenübermittlung zuvor schriftlich mit einer Einwilligungsklausel zugestimmt haben bzw. vorab über die Übermittlung der Daten per Informationsklausel informiert wurden.

Nicht grundsätzlich. Sofern die Daten den gesetzlichen Voraussetzungen entsprechen (siehe Frage 2 Datenspeicherung), wird kein Einverständnis zur Speicherung und Übermittlung von Daten an anfragende Unternehmen benötigt.
Es gibt in Deutschland mehrere Auskunfteien, die mit unterschiedlichen Datenlieferanten zusammenarbeiten. So liefern zum Beispiel auch die Unternehmenskunden der Auskunfteien ihre eigenen Zahlungserfahrungen ein, sodass sich die Datengrundlagen der einzelnen Auskunfteien unterscheiden können.
Es gibt Fälle, in denen zur Datenspeicherung keine vorherige Einwilligung oder Information notwendig ist. Werden diese Daten erstmalig von uns an Dritte weitergegeben, sind wir gesetzlich verpflichtet, die Person darüber zu informieren – sofern sie nicht schon auf anderem Wege auf die Datenspeicherung aufmerksam gemacht wurde, beispielsweise über die AGB eines Onlineshops (Art. 14 EU-Datenschutz-Grundverordnung).

Die entsprechende Benachrichtigung versenden wir per Brief. Darin informieren wir einmalig darüber, dass Daten bei uns gespeichert sind und abgerufen wurden. Jeder kann sich, davon unabhängig, jederzeit über die Selbstauskunft informieren, welche Daten über ihn bei Boniversum gespeichert sind. Die Selbstauskunft kann ganz einfach hier bestellt werden.

Datenlöschung

Es gibt je nach Art der Daten verschiedene Löschfristen:

  • Eine Löschung nach dem Ablauf von 3 Jahren erfolgt bei Gerichtsdaten (Nichtabgabe der Vermögensauskunft, Gläubigerbefriedigung ausgeschlossen oder nach einem Monat nicht nachgewiesen). Eine vorzeitige Löschung dieser Daten kann bei Boniversum beantragt werden, wenn zunächst die vorzeitige Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis beantragt wurde und die amtsgerichtliche Löschurkunde vorgelegt wird.
  • Abgeschlossene (gerichtliche und/oder kaufmännische) Mahn- und Inkassoverfahren und Zahlungsinformationen werden nach Ablauf von 3 Jahren gelöscht.
  • Bonitätsanfragen von Unternehmen werden 12 Monaten in Ihrer Selbstauskunft aufgeführt und nach 3 Jahren taggenau gelöscht. Auf Ihren Antrag können Bonitätsanfragen nach Ablauf eines Jahres gelöscht werden.
  • Abgeschlossene Insolvenzverfahren werden nach dem Ablauf von 3 Jahren gelöscht.
  • Nach maximal 30 Jahren werden gerichtlich titulierte und noch offen stehende Forderungen gelöscht. In Einzelfällen kann eine längere Speicherung erforderlich sein.
Ein Rechtsanspruch auf sofortige, vorzeitige Löschung außerhalb der aufgeführten Fristen besteht lediglich in den Fällen, in denen Daten falsch oder unberechtigt gespeichert sind (Art. 17 EU-Datenschutz-Grundverordnung). In diesem Fall benötigen wir eine schriftliche Reklamation und eine entsprechende Begründung. Die pauschale Vermutung, die Daten seien nicht zutreffend, reicht für eine Datenlöschung bzw. -sperrung nicht aus. Die Reklamationen werden von uns in Abstimmung mit unseren Datenlieferanten überprüft, denn die Löschung der unrichtigen Daten kann ausschließlich durch den jeweiligen Datenlieferanten erfolgen. Über den Ausgang der Prüfung und die ggf. erfolgte Löschung bzw. Korrektur informieren wir schriftlich.

Bonitätsprüfung

Immer mehr deutsche Verbraucher bestellen Waren oder Dienstleistungen im Internet. Beim Online-Kauf findet in der Regel zwischen dem Käufer und den Online-Shops kein persönlicher Kontakt statt. So wie jeder Käufer sicher sein will, dass er seine Ware erhält, wollen die Händler sicher sein, dass sie ihr Geld bekommen. Deshalb überprüfen die Händler vor oder während eines Bestellvorgangs die Bonität des Käufers bei einer Auskunftei. Auch bei Anfragen bezüglich Krediten, Versicherungen o. ä. werden in der Regel Bonitätsprüfungen durchgeführt.
Eine Bonitätsprüfung findet in der Regel dann statt, wenn Verbraucher einem Unternehmen signalisiert haben, dass sie konkret an einer Ware oder einer Dienstleistung des Unternehmens interessiert sind. Das Unternehmen hat dann ein „berechtigtes Interesse“, um eine Bonitätsprüfung bei einer Auskunftei durchführen zu lassen. Anhand der in wenigen Sekunden übermittelten Ergebnisse legt das Unternehmen dann die möglichen Zahlungswege für den Kunden fest und dieser kann den Kauf abschließen.

Berechtigtes Interesse

Das berechtigte Interesse ist die Grundvoraussetzung für uns, einem Unternehmen eine Auskunft über eine Privatperson zu erteilen. Das Vorliegen des berechtigten Interesses ist vom Gesetzgeber gefordert und im Art. 6 Abs. 1 f EU-Datenschutz-Grundverordnung festgehalten. Das berechtigte Interesse eines Unternehmens an einer Auskunft über eine Privatperson liegt in folgenden Fällen vor:

  • Geschäftsanbahnung: Dazu zählen beispielsweise der Vorgang einer Online-Bestellung, das Einholen eines (Kredit-/Versicherungs-)Angebotes oder die Bestellung bei einem Versandhändler. Wenn die Aufnahme einer Geschäftsverbindung konkret beabsichtigt ist oder bevorsteht, handelt es sich um eine Geschäftsanbahnung. Also immer, wenn jemand das konkrete Interesse am Abschluss eines Vertrages signalisiert hat.
  • Laufende Geschäftsverbindung: Auch während einer laufenden Geschäftsverbindung, kann ein berechtigtes Interesse an einer Auskunft vorliegen – so zum Beispiel bei laufenden Mobilfunk- oder Versicherungsverträgen. Etwa dann, wenn Hinweise bekannt werden, die auf eine Veränderung der wirtschaftlichen Situation hindeuten oder wenn der Umfang der bestehenden Geschäftsverbindung ausgeweitet oder Zahlungskonditionen verändert werden sollen.