Glossar2018-12-25T15:56:19+00:00

Glossar

Im umfangreichen Boniversum Glossar finden Sie Erklärungen zu vielen wichtigen Begriffen rund um das Thema Auskunftei. Wählen Sie entweder den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes oder geben Sie einen konkreten Suchbegriff ein. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf diesem Weg weiterhelfen können!

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Es gibt 7 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben B beginnen.
Bankeinzug
Eine Bezahlung per Bankeinzug wird über das Bankkonto abgewickelt. Hierbei ermächtigt der Schuldner den Gläubiger die fällige Forderung einzuziehen.

Bankgeheimnis
Das Bankgeheimnis verpflichtet Kreditinstitute dazu, keinerlei Auskünfte über die persönlichen, wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse ihrer Kunden an Dritte weiterzugeben. Ausgenommen davon sind Verpflichtungen gegenüber dem Gesetzgeber sowie Informationen, deren Weitergabe durch den Kunden ausdrücklich genehmigt wurde (Einwilligungsklausel). Im Gegensatz zu anderen Staaten ist das Bankgeheimnis in Deutschland nicht ausdrücklich gesetzlich geregelt, sondern in der Regel in Ziffer 1 der AGB der einzelnen Kreditinstitute verankert.

Berechtigtes Interesse
Das berechtigte Interesse erlaubt es Unternehmen in bestimmten Fällen, personenbezogene Daten von Privatpersonen einzusehen. Das Vorliegen des berechtigten Interesses ist somit die Grundvoraussetzung für die Erteilung einer Auskunft durch eine Auskunftei. Es liegt zum Beispiel dann vor, wenn es sich um eine Geschäftsanbahnung handelt (wie etwa Angebot, Vertrag, Bestellung) und ein Ausfallrisiko für das Unternehmen besteht, aber auch, wenn die Person regelmäßige Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Unternehmen hat (zum Beispiel Kredite, Ratenzahlung oder ein anderes Dauerschuldverhältnis) oder eine Forderung in das Inkasso übergeben werden soll. Das berechtigte Interesse wird im Art. 6 Abs. 1 f EU-Datenschutz-Grundverordnung festgehalten und muss bei jeder Auskunftserteilung vom Auskunftsempfänger vorab angegeben werden.

Bonität
Eine andere Bezeichnung für Bonität ist "Kreditwürdigkeit". Jedes Unternehmen und jede Person hat eine Bonität. Sie bezeichnet die Bereitschaft bzw. die Fähigkeit der Person/des Unternehmens, aufgenommene Schulden zurückzuzahlen. Sie ist zum Beispiel ein Kriterium für die Vergabe eines (Waren-)Kredits, den ein Dritter (zum Beispiel eine Bank, ein Versandhandelsunternehmen oder ähnliches) zur Verfügung stellt. Mittels der Bonität kann dieser Dritte besser einschätzen, ob der Kunde den (Waren-)Kredit tatsächlich begleichen wird. Während die Bonität zum Beispiel eines langjährigen Kunden von seiner Hausbank oft ohne externe Auskunft beurteilt werden kann, holen sich Kreditgeber bei neuen Kunden meist externe Zusatzinformationen mit einer Bonitätsauskunft ein.

Bonitätsauskunft / Auskunft
Eine Auskunft ist ein (elektronisches) Dokument mit bonitätsrelevanten Informationen zu einer Person oder Firma. Eine Bonitätsauskunft wird von Unternehmen als Entscheidungshilfe bei der Vergabe von Konsum- bzw. Warenkrediten oder sonstigen Vertragsentscheidungen eingesetzt. Das können zum Beispiel Bestellprozesse im Onlinehandel sein oder die Kreditvergabe bei Banken.

Bonitätsprüfung
Eine Bonitätsprüfung über eine Privatperson bei einer Auskunftei abzurufen, gehört zum normalen Vorgehen eines Unternehmens. Das Unternehmen schätzt zum Beispiel damit im Vorfeld einer Geschäftsanbahnung sein finanzielles Risiko ein. Ein finanzielles Risiko liegt in der Regel bei allen gegen Rechnung erbrachten Dienstleistungen oder gelieferten Waren vor, die nicht per Vorkasse bezahlt werden. Es schließt auch Raten- und Rechnungskäufe, die Inanspruchnahme von Kundenkarten mit Zahlungsfunktion oder die Eröffnung von Konten ein. Eine solche kreditorische Vorleistung kann gewährt werden, ist jedoch nicht selbstverständlich. Verträge sind zweiseitige Willenserklärungen; eine Pflicht zum Vertragsabschluss besteht jedoch weder für den Verbraucher noch für das Unternehmen. Die Entscheidung, ob und zu welchen Konditionen ein Abschluss stattfindet beziehungsweise eine Kundenbeziehung aufrecht erhalten wird, obliegt dem Kreditgeber und hängt auch davon ab, welche Erfahrungen Andere zuvor mit dem Antragsteller gemacht haben.

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Das Bürgerliche Gesetzbuch regelt in erster Linie das deutsche Privatrecht, zum Beispiel das Arbeitsrecht, Mietrecht, Kaufrecht, Eherecht und Testament sowie die Verjährung von Forderungen.
Antworten auf Fragen rund um Bonität und Selbstauskunft

Antworten auf häufige Fragen

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Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen
rund um die Themen Bonität, Selbstauskunft, Scoring und Datenschutz.

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