Glossar2019-06-11T14:15:21+02:00

Glossar

Im umfangreichen Boniversum Glossar finden Sie Erklärungen zu vielen wichtigen Begriffen rund um das Thema Auskunftei. Wählen Sie entweder den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes oder geben Sie einen konkreten Suchbegriff ein. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf diesem Weg weiterhelfen können!

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Es gibt 3 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben E beginnen.
Eidesstattliche Versicherung
Die eidesstattliche Versicherung (Abkürzung: EV, früher: Offenbarungseid) ist im Zusammenhang mit der Offenlegung von Vermögensverhältnissen eine gesetzlich geregelte, durch das Gericht verfügte Vollstreckungsmaßnahme. Mit der eidesstattlichen Versicherung verpflichtet sich der Schuldner eine ehrliche Aussage über seine Vermögensverhältnisse zu machen. Wird eine eidesstattliche Versicherung nicht wahrheitsgemäß abgegeben, macht sich die Person strafbar und es drohen eine bis zu dreijährige Haftstrafe oder eine Geldstrafe. Sie soll dem Gläubiger die Beitreibung seiner Forderung erleichtern. Normalerweise beantragt der Gläubiger bei Gericht eine Pfändung durch einen Gerichtsvollzieher. Ist diese Pfändung erfolglos, kann der Gerichtsvollzieher den Schuldner unmittelbar zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung verpflichten. Die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung ist drei Jahre beim Amtsgericht gespeichert.

Einwilligungsklausel
Für die Lieferung und Nutzung von Positivdaten (dies sind Informationen zu Beantragung und Abschluss von Verträgen und deren vereinbarungsgemäßer Abwicklung) ist das Unternehmen gemäß Art. 6 Abs. 1 a EU-Datenschutz-Grundverordnung zur Einbindung einer Einwilligungsklausel in seine Verträge bzw. AGB verpflichtet. Nach Unterzeichnung bzw. Bestätigung können die Positivdaten an die Auskunftei, mit der eine vertragliche Zusammenarbeit vereinbart wurde, geliefert werden. Eine Ausnahme bilden Kreditinstitute, die ihre Kunden vorab nur über die Einlieferung informieren müssen (Informationsklausel).

EU-Datenschutz-Grundverordnung
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) regelt zusammen mit den Datenschutzgesetzen der Länder und anderen bereichsspezifischen Regelungen den Umgang mit personenbezogenen Daten. Die EU-DSGVO legt im Einzelnen fest, ob, in welcher Art und in welcher Form personenbezogene Daten erhoben, gespeichert und unter welchen Voraussetzungen an wen übermittelt werden dürfen. Ferner stellt sie sicher, dass personenbezogene Informationen nur im Einzelfall zu dem jeweils ausdrücklich vorgesehenen Zweck übermittelt werden. Sie schützt zudem den Einzelnen davor, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.
FAQ

Antworten auf häufige Fragen

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Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen
rund um die Themen Bonität, Selbstauskunft, Scoring und Datenschutz.

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