Glossar2018-12-25T15:56:19+00:00

Glossar

Im umfangreichen Boniversum Glossar finden Sie Erklärungen zu vielen wichtigen Begriffen rund um das Thema Auskunftei. Wählen Sie entweder den Anfangsbuchstaben des gesuchten Wortes oder geben Sie einen konkreten Suchbegriff ein. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf diesem Weg weiterhelfen können!

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Es gibt 14 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben V beginnen.
Verband „Die Wirtschaftsauskunfteien e.V.“
Der Verband Die Wirtschaftsauskunfteien e.V. vertritt die Interessen der großen Wirtschaftsauskunfteien. Zu den Mitgliedern zählen die Firmen Bisnode Deutschland GmbH, Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG, Creditreform Boniversum GmbH, IHD Gesellschaft für Kredit- und Forderungsmanagement mbH, infoscore Consumer Data GmbH, Schufa Holding AG, Verband der Vereine Creditreform e.V. Zweck des Verbandes ist es, die Interessen der Wirtschaftsauskunfteien durch einen freiwilligen Zusammenschluss von Unternehmen und Unternehmensverbänden, die in dieser Branche tätig sind, zu bündeln und durch eine gemeinschaftliche Zielsetzung zu fördern. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder, indem er gegenüber den Aufsichtsbehörden der Bundesländer, den Ministerien und politischen Entscheidungsträgern Stellung zu den Themen bezieht, die für die Tätigkeit der Mitglieder von wesentlicher Bedeutung sind. Dies erfolgt etwa durch die Erstellung von Positionspapieren oder im Rahmen persönlicher Erörterungen. So nimmt der Verband regelmäßig an Anhörungen zu wesentlichen Gesetzgebungsvorhaben teil..

Verbraucherinsolvenzverfahren
Die Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens erfolgt auf Antrag des Schuldners, wenn dieser zahlungsunfähig ist und seinen laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Es dient der gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger und ist Teil der am 01.01.1999 in Kraft getretenen Insolvenzordnung (§§ 304-314 InsO). Das Verbraucherinsolvenzverfahren variiert und vereinfacht das Insolvenzverfahren für natürliche Personen und Kleingewerbetreibende. Es sieht vier Stufen vor: Außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern Gerichtliches Schuldenbereinigungsplanverfahren Gerichtliches Insolvenzverfahren Wohlverhaltensphase mit anschließender Restschuldbefreiung Weiterführende Informationen zum Ablauf und der Einleitung von Verbraucherinsolvenzverfahren erhält man zum Beispiel bei regionalen Schuldnerberatungsstellen.

Vergleich
Bei einem Vergleich kommen sich Schuldner und Gläubiger entgegen. Der Schuldner zahlt einmalig oder in Raten einen Betrag, den der Gläubiger sonst entweder gar nicht oder nicht so schnell erhalten würde. Im Gegenzug verzichtet der Gläubiger auf einen Teil seiner Forderung.

Verjährung
Nach dem Ablauf bestimmter Verjährungsfristen hat der Schuldner die Möglichkeit seine Leistung zu verweigern. Wenn bestimmte Fristen abgelaufen sind, besteht zwar theoretisch die Forderung weiter, kann aber praktisch vom Gläubiger nicht mehr gerichtlich durchgesetzt werden.

Vermögensauskunft
Die Vermögensauskunft ersetzt die Eidesstattliche Versicherung des bisherigen Rechts in der Zwangsvollstreckung. Durch die Vermögensauskunft wird der Gläubiger über die Einkommens- und Vermögenssituation des Schuldners informiert. Darin stehen zum Beispiel Angaben zu Adresse des Arbeitgebers, Kontoverbindungen, Lebensversicherungen, Autos und weiteren Vermögenswerten. So erfährt der Gläubiger, ob und was er pfänden kann.

Verordnung über das Schuldnerverzeichnis (SchuVVO)
Die Verordnung über das Schuldnerverzeichnis (SchuVVO) regelt unter anderem die inhaltliche Ausgestaltung der Einträge bei Gericht sowie den Umgang mit Kennwörtern bei den Auskunftsempfängern.

Verschlüsselte Datenübermittlung
Daten, die zum Beispiel in ein Internetformular eingetragen werden, werden in der Regel verschlüsselt, also in einer nicht lesbaren Form an den Empfänger übermittelt. Internetseiten mit aktivem Sicherheitsschlüssel beginnen mit „https“.

Verschuldung
Die Verschuldung ist von dem Begriff der Überschuldung zu trennen. Bei einer Verschuldung bestehen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Dritten (zum Beispiel einer Bank), die aus dem laufenden Einkommen gezahlt werden können. Solche Zahlungsverpflichtungen entstehen zum Beispiel regelmäßig bei der Finanzierung des Eigenheims. Zu diesem Zweck wird ein Darlehen über den Wert der Immobilie aufgenommen und über Jahre abbezahlt.

Verzug
Verzug wird definiert als schuldhafte Nichtleistung trotz Fälligkeit und Mahnung (zum Beispiel die verzögerte Bezahlung einer Rechnung).

Vollstreckungsbescheid
Wenn ein Schuldner auf einen Mahnbescheid keinen Widerspruch einlegt, kann der Gläubiger einen Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheides stellen und damit einen Titel erwirken. Der Vollstreckungsbescheid ermöglicht zum Beispiel eine Lohnpfändung. Er hat dieselbe Wirkung wie ein Gerichtsurteil. Wirksam wird er, wenn nicht innerhalb von zwei Wochen (Teil-)Einspruch eingelegt wird.

Vollstreckungsgericht
Das Vollstreckungsgericht übernimmt alle gerichtlichen Handlungen, welche die Zwangsvollstreckung in Forderungen und andere Vermögensrechte betreffen. Als Vollstreckungsgericht ist in der Regel das Amtsgericht zuständig, bei dem der Schuldner im Inland seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.

Vollstreckungsmaßnahme
Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme zum Zwecke der Zwangsvollstreckung (zum Beispiel Vorpfändung, Pfändungsbeschluss, Sachpfändung).

Vollziehungsbeamte
Vollziehungsbeamte (auch: Vollzieher) sind in Verwaltungsbehörden, wie zum Beispiel beim Finanzamt, Hauptzollamt oder einer Krankenkasse tätig. Ihnen obliegt die Verwaltungsvollstreckung, insbesondere die Sachpfändung aufgrund von öffentlich-rechtlichen Geldforderungen. Der Aufgabenbereich ist vergleichbar mit dem eines Gerichtsvollziehers.

Vorkasse
Vorkasse (umgangssprachlich auch Vorauskasse) ist eine Zahlungsart, die oft in Onlineshops oder Internetauktionen angeboten wird. Hier überweist der Käufer dem Verkäufer den Kaufpreis vorab. Sobald die Zahlung beim Verkäufer eingetroffen ist, wird die Ware an den Käufer versendet.
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Antworten auf häufige Fragen

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